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'Friedrich Ludwig Weidig - Alltag und Epoche'


Vortrag von Hans Joachim Müller
Veröffentlichung: 1987
GHL-Nr.: 077


Zum Inhalt
Die Person, die Lebensumstände, der gesellschaftliche Gegebenheit und die besonderen Perspektiven der beruflichen und konspirativen Aktivitäten des Pfarrers und Rektors Friedrich Ludwig Weidig stehen im Zentrum des Vortrags, mit dem Hans-Joachim Müller nach dem Erscheinen der von ihm herausgegebenen Ausgabe der "Gesammelten Schriften" noch einmal das Bild Weidigs im Kontext seiner Zeit präzisiert.

 
Leseprobe
" (...) Die politischen Ereignisse wirkten sich ganz direkt auch in der Familie Weidig aus. 1803 mußte mit dem Reichsdeputationshauptschluß Hessen-Darmstadt das Samtamt Cleeberg ganz an das Herzogtum Hessen-Nassau abtreten. Schon kurz vorher ist Oberförster Weidig, der in den Diensten des Landgrafen Ludwig X. bleiben wollte, versetzt worden und mit seiner Familie nach Butzbach umgezogen.

Anfang 1814, Weidig ist schon Konrektor in Butzbach, rückte, nachdem Studenten der Universität den Großherzog darum gebeten hatten, u. a. ein Freikorps "zum Kampf für Vaterland und Freiheit" aus, dem sich Friedrich Gottlieb Welcker, die Brüder August und Karl Follen und Johann Ludwig Weidig, Weidigs 1795 geborener Bruder, angeschlossen hatten. Wenn auch die Hessen wegen der am 7. April 1814 erfolgten Abdankung Napoleons nicht mehr zum Einsatz kamen, so ist sicher, dass die Absicht und die damit zusammenhängenden Vorbereitungen von guten bekannten und einem Bruder Weidigs, Leib und Leben für die große Sache einzusetzen, Fühlen und Denken von Friedrich Ludwig Weidig direkt und nachhaltig beeinflußt und seinen Patriotismus bestärkt, angestachelt und geprägt haben. (...) "

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