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'Butzbacher Künstler-Interviews 1'


Autorin: Hans Joachim Müller
Veröffentlichung: 1980
GHL-Nr.: 057


Zum Inhalt
24 bildende Künstler werden von einer Arbeitsgemeinschaft des Butzbacher Weidig-Gymnasiums u. a. zu Fragen ihres künstlerischen Werdegangs, ihrer besonderen ästhetischen Vorstellungen, ihres Verhältnisses zu Künstlerkollegen, interviewt. - Mit der Einbeziehung von Künstlern der bildnerischen Gestaltung unternimmt die Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde eine wichtige Grenzüberschreitung ihres Auftrags im Sinne der Ausweitung ihrer Auseinandersetzungen mit künstlerischer Intention und ästhetischem Gestaltungsprozess.

Zu jedem Künstler gibt es eine kurze Vita, eine Impression des Besuchs und das Interview.

Vorgestellt werden:

Helmut Bönitz, Franz Frank, Heinz Friedrich, Ev Grüger, Beate Hübner, Georg von Kovats, Siegfried Kühl, Pritte Laschat, Thomas Lenk, Heribert Losert, Wilhelm Loth, Alfred T. Morsdtedt, H.O. Müller-Erbach, Hulda Pankok, Eva Pankok, Alfred Pohl, Hermann Prüßmann, Christian Schad, Werner von Scheidt, Eberhard Schlotter, Gotthelf Schlotter, Martin Wolter, Walter Zimbrich.

 
Leseprobe
" (...) ARBEITSGEMEINSCHAFT:
Was hat Sie davon abgehalten, ein moralisch-politischer Rigorist zu werden?

SCHAD:
Erstens bin ich an Politik absolut nicht interessiert. Was wirklich los ist, erfährt man doch nie. Und Leute wie Grosz oder Dix waren keine ausgesprochene Kommunisten, sondern sie waren Maler, Graphiker. Kunst hat meiner Ansicht nach mit Politik nichts zu tun. Sie kann benutzt werden, ja. In einer belgischen Zeitschrift habe ich einmal geschrieben, daß die Regierungen immer Kontakt zu Künstlern suchen. Warum? Um sie einzuspannen. Als Wegbereiter. Und wenn dann die Sache Wirklichkeit wird, dann werden sie von den gleichen Leuten in die Ecke gestellt, wenn nicht gar an die Wand. (...) " - Aus: Christian Schad

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