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'"Ein Schluck von Vernunft" (Lichtenberg)- Über das Schriftstellern'


Autor: Wolfgang Weyrauch
Veröffentlichung: 1978
GHL-Nr.: 052


Zum Inhalt
Wolfgang Weyrauch entwickelt anhand von XIII Stichwörtern seine Vorstellung von der Notwendigkeit des Schreibens, vom Ausleben der vielfältigen Rollenanfor-derungen eines Schriftstellerlebens und von der Ethik der Schriftstellerei.

 
Leseproben
" (...) XXII WAHRHEIT:
Wahrheit ohne Schönheit ist Wahrheit. Schönheit ohne Wahrheit ist weder Schönheit noch Wahrheit (...) " - (S.25)
" (...) Ich bin geboren worden, aus der einen Zelle in eine andre Zelle, ich war ein Kind, in einer Zelle, ich war Schüler, eine Zelle, ich war ein Schauspielschüler und ein Student, zwei neue Zellen, ich fing zu schreiben an, endlich war ich frei, ich war so frei, dass ich in einem Frankfurter Altstadthotel die Zeche prellte, ich veröffentlichte in der FRANKFURTER ZEITUNG, Siegfried Kracauer half mir dabei, ich veröffentlichte in einer Anthologie, Hermann Kesten half mir dabei, ich schrieb ein Hörspiel, zusammen mit Ernst Glaeser, so weit so gut, so weit so schlecht, es erschien, mit Pferdefuß und Industrieaktie und Unserhäuslibrennt, jene zellenhafteste Zelle, da dachte ich zum erstenmal nach, ich stellte fest, dass ich schon vor Kracauer und Kesten in die Literatur gezogen worden war, und zwar durch meinen Deutschlehrer, Reinhold Zickel, der mir riet, in der Frankfurter Rothschildschen Bibliothek die Expressionisten zu lesen (...) " - Aus Stichwort XXIII ZIEL: (S. 25/26)

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