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'Von literarischer Unschuld. Matthias Claudius - Ein Portrait'


Autor: Karl Krolow
Veröffentlichung: 1977
GHL-Nr.: 049


Zum Inhalt
Der Text wurde vorgetragen am 14. Juni 1977 vor der Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde in Darmstadt. Krolow zeichnet ein subtiles Porträt des Dichters und seiner Dichtung vornehmlich in der Zeit seines Darmstädter Aufenthalts.

 
Leseprobe
" (...) Seine Freunde saßen überall: Lavater. Herder. Hamann, Stolberg. Boie und Voß. Freilich meinte Wilhelm von Humboldt, er sei eine völlige Null. Doch sprach Humboldt gleichsam aus einer anderen Welt. - Die bloßen Daten, die kärglichen und gelegentlichen Ereignisse, die kurzen Tätigkeiten und die Förderungen sind es nicht, die dieses Leben ausmachen. Es ist privat wie literarisch die Familie. Sie nimmt den entscheidenden Platz ein. Als Claudius überhaupt zum erstenmal Wandsbeck betrat und Unterkunft für sich und den "Wandsbecker Boten" suchte, fand die entscheidende Liebesbegegnung statt. Er fand sein >>Bauernmädchen<<, die damals siebzehnjährige Tochter Rebekka des Zimmermeisters und Krugwirts Behn. Fast könnte man meinen, Claudius stilisiere das Einfache unbewußt bis in die Art der Führung seiner Ehe, bis in jenes Finden des unkomplizierten Mädchenwesens vom Lande. (...) " - Seite 8

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