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'Aphorismen'


Autor: Günther Michel
Nachwort: Ekkehard Born
Veröffentlichung: 1977
GHL-Nr.: 047


Zum Inhalt
Die nach dem Tode des Autors veröffentlichte Sammlung von Aphorismen wurde zu einem erinnernden Charakteristikum seiner Persönlichkeit., in dem eine wesentliche Seite seiner geistigen Existenz ihren Niederschlag findet. … "Nein, Günther Michel war kein Anpasser. Das Sichanpassen mit Vehemenz und vielleicht sogar um jeden Preis war ihm zuwider und zutiefst anrüchig. Das Angepasstwerden haßte er, und die Gewalt, die damit verbunden war, verbunden sein musste, stank ihm in die Nase. Hier wurde zuviel davon erlebt. Aber er war auch kein blindwütiger Aktionist und Aufrührer: Dafür sah er den Menschen viel zu sehr eingebettet in sein Stück übermenschliches Schicksal, das der einzelne nicht oder kaum aufzuschlüsseln vermag, obwohl es ihm aufgegeben ist und er es - wie auch immer - bewältigen muß…
Aus: Ekkehard Born in: Nachwort

 
Leseprobe
" (...) Mein Leben, eine Blüte am Kirschbaum, die nicht zu einer Kirsche wurde.

Der Sklave, dem es zu gut geht, hält sich für den Verbündeten seines Herrn.

Freiheit, die keine Freiheit gibt, ist Macht.

Nicht von außen, sondern von innen hören, ist das Geheimnis der Stille.

Man sollte das Wohl der Nation nicht über sein eigenes Gewissen stellen. Denn das Wohl einer Nation gründet sich immer auf das Bekenntnis ihrer Bürger zu ihrem eigenen Gewissen.

Wenn es im Himmel eine Mitbestimmung gäbe, säße der Teufel im Betriebsrat.

Dort, wo die Wirklichkeit als Wunder erscheint, stehen wir in der Wahrheit. (...) "

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