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'Gedichte'


Autor: Wolfgang Weyrauch
Veröffentlichung: 1973
GHL-Nr.: 040


Zum Inhalt
30 Gedichte über das Elend der Zeit, über den Zorn und die Trauer, die Unzuträglichkeit des Lebens, über das Scheitern. Aber auch über die Hoffnung, trotz aller von Trauer und vorübergehender Resignation geprägter Skepsis dem gegenüber, was in der Welt als groß und wichtig gilt.

 
Leseproben
" (...) Schwarze Zähne
Ich habe schwarze Zähne.
Gestern hatte ich noch keine schwarzen Zähne,
über Nacht sind sie zu mir gekommen.
Ich schlage meinen Kragen hoch, ich schüttle mich.
Aber die schwarzen Zähne
Faulen mir im Maul.
Ist keiner da,
welcher sie mir ausschlägt? (...) "
" (...) Wozu, fragt W. W., wären die Schriftsteller da?, "als die Summe des Bösen zu vermindern und die Summe des Guten zu vermehren?" Einfach gesagt und schwer getan. Das Entsetzen des "vermaledeiten Jahrhunderts" war übermenschlich - und wir alle sind noch nicht davongekommen. Kann man das Polareis mit Gedichten beschießen, dass es schmilzt? Also wirft W. W. seine Gedichte aus wie der legendäre Sämann die Saatkörner, wenn auch nicht gerade in biblischer Haltung. "Kinder , auswandernd, eine Verfassung zu denken", die werden Brot daraus backen, aus dem Schmerz und aus der Hoffnung. (...) " - Aus: Heinz Winfried Sabais: Nachwort

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