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'Vertikale Horizonte'


Autor: Johannes Jourdan
Mit einem Nachwort von Willi Erzgräber
Typographie und Grafik: Helmut Lortz
Veröffentlichung: 1972
GHL-Nr.: 038


Zum Inhalt
Der Gedichtband enthält jeweils eine Gruppe von Gedichten zu folgenden Kapiteln:

  • Das Wort ist ein gesellschaftliches Ereignis
  • Diese Trägheit ist ein Verbrechen
  • Da treiben sie hin
  • Das Spiel ohne Zeit

     
    Leseproben
    " (...) Die besten Gedichte von Johannes Jourdan sind provokatorisches Ärgernis im biblischen Sinn. Er provoziert die Bürger, indem er konventionelle Attitüden auf ein fragwürdiges Vertrauen auf weltlich Geld und Gut zurückführt, und er provoziert den Anti-Bürger mit biblischen Antworten, an denen er in unbeirrbarer Gläubigkeit festhält, wenngleich nicht zu überhören ist, dass diese Gläubigkeit in den Anfechtungen täglicher Auseinandersetzungen neu gewonnen werden muß. Aus dem Glauben ergibt sich für Johannes Jourdan die Freiheit, mit den Worten, den lauten und Rhythmen, den syntaktischen Mustern und den strophischen Formen zu spielen, sie in einer heiteren Gelöstheit zu gebrauchen, gegeneinander auszuspielen und zu einer übergreifenden künstlerischen Form wiederum zusammenzufügen. Bei diesen Sprachspielen leuchtet in geglückten Momenten eine Vorstellung von der Welt und dem Menschengeschlecht auf, in der christlich-gläubiges Hoffen und utopisches Denken eine unauflösbare Einheit geworden sind. (...) " - Aus: Willi Erzgräber, Nachwort (S. 168/169)
    " Das Wort im Wind

    Der Wind
    hat immer recht.
    Er geht,
    wohin er will.
    Darum braucht er
    kein Gedächtnis.

    Worte,
    die du ihm anvertraust,
    lässt er fahrlässig
    fallen,

    doch
    wenn du Geduld hast,
    wirst du im Flüstern
    des reifen Korns
    ihr Echo hören."

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