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'Zwischen Zenit und Nadir'


Autorin: Margarete Dierks
Mit einem Nachwort von Max Peter Maass.
Veröffentlichung: 1970
GHL-Nr.: 031


Zum Inhalt
Der Band enthält 52 Gedichte, davon entstammen 15 Gedichte den Bänden "Verwandelt werden" (1958) und "Lerne der Botschaft vergängliche Schrift" (1961). Im Nachwort nimmt Max Peter Maass Stellung zu Gedichten von Margarete Dierks.

 
Leseprobe
" HERBSTLICHES ZEICHEN

Wenn das Altgold der Bäume,
das letzte, zu Boden tropft
am Ufer des schwarzen Gewässers,
warte ich auf die
Schwanenflaumflocke.
Nie blieb sie aus.

Unwirkliches Weiß
In der sich trübenden Welt,
treibt sie auf dunklem Spiegel
vorüber, ein Nichts,
verloren und unvermisst
aus der herznahen Höhlung
unter der schlagenden Spinne
des Gottes,
die nun aber ruht.

Entblättert starren
Die Zweige ihr nach. "

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