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'Sinnsuche oder Psychoanalyse / Briefwechsel Graf Hermann Keyserling / Oskar A. H. Schmitz aus den Tagen der Schule der Weisheit'


Herausgegeben von: Gräfin Goedela Keyserling
Mit einem Nachwort der Herausgeberin
Veröffentlichung: 1970
GHL-Nr.: 030


Zum Inhalt
Der Schriftsteller und Psychoanalytiker Oskar A.H. Schmitz (1873 Homburg v. d. Höhe - 1931 Frankfurt am Main) war Mitglied der von Graf Hermann Keyserling am 23.11.1920 in Darmstadt eröffneten ‚Schule der Weisheit'. Anlässlich der 50. Wiederkehr der Gründung der Schule veröffentlichte die Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde den vorhandenen Bestand an Briefen, den die Stadt Darmstadt zuvor aus der Schweiz erworben hatte.

 
Leseprobe
" (...) Seit 1921 hat Schmitz bei keiner Darmstädter Veranstaltung gefehlt. Oft weilte er unter uns zwischendurch, und unermüdlich kämpfte er in der weiten Welt für das, womit er sich identifiziert hatte. So wenig aggressiv er wirkte - Schmitz war doch nicht umsonst im Zeichen des Löwen geboren: Furchtlos trat er allezeit dafür ein, was er für richtig und wichtig hielt. Seine eigentlich ernste Periode begann erst nach dem Weltkrieg. Mit dem Zusammenbruch hörte der Mensch in ihm, der das "Brevier für Weltleute" schrieb, zu bestimmen auf. Von da ab war er Zeit-Kritiker und Apostel. Schmitz' erstes Nachkrieg-Schaffen galt der Bewusstmachung der seelischen Untergründe des deutschen Zusammenbruchs. Sein letztes der Geburtshilfe des Verstehens C.G. Jungs. Für das Bekanntwerden dieses großen Mannes hat Schmitz mehr getan als irgend ein anderer. Ja, er hat Jung erst weiten Kreisen überhaupt verständlich gemacht. So wirkte Schmitz, seitdem er nach Darmstadt fand, unentwegt auch für uns. Als Apostel war keiner selbstloser als er. (...) " - Aus: Gräfin Keyserling, Nachwort

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