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'Chinesische Gedichte'


Übertragungen chinesischer Gedichte
Autor: Hans Schiebelhuth
Aus dem Nachlass herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Fritz Usinger.
Veröffentlichung: 1965
GHL-Nr.: 017


Zum Inhalt
68 Gedichte, darunter 52 des Dichters Li-Po; ebenso weitere Gedichte von Meng-Hao-Ian, Tu-Fu, Po-Chü-Yi, Tu-Mu, Li-Schan-Yin,, Li-Pin, Chang-Wu-Ken.
Ebenso ein kurzer Aufsatz von Hans Schiebelhuth, "Der Dichter Li-Po".

 
Leseproben
" (...) DAS MÄDCHEN DES FLUSS-SCHIFFERS

Das Wasser vom Flitzfluß ist flink wie ein Pfeil.
Ein Boot auf dem Flitzfluß saust dahin
Als hätte es Flügel.
Zehn Tage nur braucht es für dreitausend Meilen.
Und Du gehst, mein Lieber -
Oh weh, wie viel Jahre, ehe Du heimkehrst?

Li-Po (...) "
" (...) SEIN LIED

Er singt sich selber in Schlaf.
Seine Mutter, über ihn gebeugt,
Schilt ihn.
Aber er will zuerst
Sein Liedchen in Schlaf singen.

Chang-Wu-Ken (...) "
" (...) EIN VORSCLAG AN MEINEN FREUND LIU

Es glimmt was Grünes in alter Flasche.
Es rührt sich was Rotes in stillem Ofen.
Es dräut was wie Schnee im Duster draußen.
Wie wäre das: ein Becher Wein dort drinnen?

Po-Chü-Yi (...) "

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