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'Spielereien und Spiegelungen'


Autor: Karl Friedrich Borée
Mit einem Nachwort von Heinz Winfried Sabais
Veröffentlichung: 1961
GHL-Nr.: 002


Zum Inhalt
43 in der Regel kurze Texte ergeben ein vielperspektivisches Spektrum der Welt des Autors Carl Friedrich Borée. Vom philosophierenden Exkurs zur Zeitgenössisches berichtenden Anekdote, vom Rückblick in die Kriegszeit bis zur dokumentarischen Momentaufnahme beherrscht der Autor eine Vielzahl von Möglichkeiten der ‚Kleinen Form'.

 
Leseprobe
" (...) Anekdote in einem Satz
Die islamischen Begriffe von weiblicher Wohlanständigkeit sitzen so fest, daß ein Tunesier, der wider die Gebote seines Staates im deutschen Afrikakorps mitgekämpft hatte und darauf mit seinen deutschen Waffengefährten in amerikanische Kriegsgefangenschaft abgeführt worden war (wodurch er zwar der Strafverfolgung durch seine heimischen Behörden entging, aber in eine trostlose Spracheinsamkeit geriet), daß dieser Tunesier, als er, nun in Lousiana bei der Baumwollernte beschäftigt, täglich die französisch sprechenden Töchter des Farmers über die Felder reiten sah, als diese in Reithosen und Herrensitz auftretenden Damen, da er sich doch ein kleines Geplauder nicht versagen konnte, nie anders anredete als "Messieurs". (...) " - (S. 41)

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