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Hermann Stahl


14.04.1908 (Dillenburg) - 14.04.1998 (Diessen am Ammersee)


Über den Autor
Erster Zeichenunterricht bei seinem Vater, dem Kirchenmaler Wilhelm Stahl. Studium der Malerei an der Kunstakademie Kassel und von 1929 bis 1931 Studium "Bühnenbild" bei Emil Preetorius in München. Mitglied der Münchner Künstlergruppe "Die Juryfreien". 1931 Verlust seiner Bilder beim von den Nazis angezettelten Brand des Münchner ‚Glaspalast'. Später vernichtet der Bombenkrieg das übrige bildnerische Werk. Bis zum Verbot als "Entarteter Künstler" 1933 Beteiligung an Ausstellungen im In- und Ausland. Er konzentriert sich aufs Schreiben: Romane, Erzählungen, Lyrik, Hörspiele. - Kompromisse mit der offiziellen NS-Kulturpolitik, die ihm nach dem Krieg nachhaltig vorgeworfen werden, ermöglichen weiterhin Publikationen. Ein schweres Magengeschwür lässt ihn vom Kriegsdienst verschont werden.

Nach 1945 u. a. Hörspiele und journalistische Tätigkeit für Presse und Rundfunk.

Gründungsmitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied des PEN-Zentrums und des V.S. - Gegen Ende seines Lebens widmet er sich wieder verstärkt der Malerei. Für seine literarischen Verdienste erhält er 1993 das Bundesverdienstkreuz.

 
Publikationen
1936
Traum der Erde, Roman
 
 
1940
Die Heimkehr des Odysseus, Roman
 
 
1960
Tage der Schlehen, Roman
 
 
1961
Ocker - Ein Hörspiel (GHL 3), Nachwort von Hans Hennecke
 
1978
 
1979
Das Pfauenrad, Roman
 
 


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