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Walter Naumann


03.11.1910 (Aussig/Böhmen) - 01.04.1997 (Darmstadt)


Über den Autor
Hochschullehrer, Essayist, Übersetzer
 
Neffe des liberalen Politikers Friedrich Naumann. Studierte in Marburg, München, Dijon und ab 1932 in Bonn, wo er 1935 bei Robert Curtius mit einer Arbeit über den Sprachgebrauch Mallarmés promovierte. Hieran schlossen sich weitere Jahre in Frankreich an, wo er in der Universität Toulouse und am Pariser Lycée Condorcet Deutsch unterrichtete. - 1938 entschloss er sich zur Übersiedelung in die USA. Hier lehrte er an verschiedenen Institutionen: am McPherson College/Kansas, an der Universität von Michigan und am Oberlin College. An den Universitäten von Chicago, Wisconsin und an der Ohio University lehrte er Neuere deutsche Literaturgeschichte. An der Ohio State University hatte er den Rang eines Ordinarius.

1956/57 habilitierte er sich in Marburg mit einer Arbeit über Grillparzer. Die Technische Hochschule Darmstadt berief ihn 1963 auf den neu gegründeten Lehrstuhl für vergleichende Literaturwissenschaft.
 
 
Publikationen
1955
Grillparzer. Das dichterische Werk
 
 
1966
Traum und Tradition in der deutschen Lyrik
 
 
1967
 
1978
Die Dramen Shakespeares
 
 
1971
Deutung eines Gedichts von Stéphane Mallarmé
 
 
1981
Maurice Scève - Gedichte, Nachwort und Übersetzungen Walter Naumann, mit Illustrationen von Dietrich Näthe
 
 
1989
Altprovenzalische Gedichte - Deutsche Übertragung W. Naumann, Illustrationen Dietrich Näthe
 
 
1990
Betrachtungen (GHL 83) - Mit einer Würdigung Walter Naumanns von Herbert Walz und einer Porträtzeichnung von Leo Leonhard
 
1994
Francesco Petrarca, Sonette - Herausgegeben, übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Walter Naumann
 
 


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