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Carlo Mierendorff


24.03.1894 (Großenhain/Dresden) - 04.12.1943 (Dresden)


Über den Autor
Kriegsfreiwilliger im Ersten Weltkrieg, während des Kriegs Veröffentlichung literarischer Arbeiten in der "Dachstube". Wechselt nach dem Krieg vom literarischen ins politische Lager, gründet 1918 die Zeitschrift "Das Tribunal". Er studiert in Frankfurt/Main und Heidelberg Jura und Staatswissenschaft mit Promotion. Er wird, nach mehreren Stationen in unterschiedlicher Verwendung, 1929 Pressesprecher des hessischen Innenministers Wilhelm Leuschner. 1930 wird er als jüngster Abgeordneter in den Reichstag gewählt. Seine besondere Stellung in der "Eisernen Front" wird von den Nationalsozialisten mit einer mehrjährigen Haft in verschiedenen Konzentrationslagern bestraft. Im Rahmen der Überlegungen der Mitglieder des Kreisauer Kreises zur Bildung einer neuen Reichsregierung nach Hitler war er als Minister für Presse und Volksbildung vorgesehen. Er stirbt bei einem Bombenangriff auf Dresden.
 
 
Publikationen
1980
In Memoriam Carlo Mierendorff 1897 - 1943 - Literarische Schriften (GHL56), herausgegeben von Arthur E. Bratu
 


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